Letzte Aktualisierung 08.07.05

Erste Erfahrungen mit der Nautilus
Am 20. Mai wurde das Boot zum ersten mal ins Wasser gelassen. Die erste Enttäuschung war das Gesamtgewicht. Es fehlen ca. 3 kg Gewicht. Das kommt davon, wenn man leicht baut, um möglichst viel Innenraum zu haben. Jetzt muss wieder einmal Blei herhalten.
Das Fahren über Wasser war dementsprechend. Die Schrauben schaufelten Luft. Die Seitenruder waren nur zur Hälfte im Wasser. Von Tauchen keine Rede.
Ansonsten gibt es noch ein Problem mit den "Tauchblasen". Da diese mit Zahnradpumpen gefüllt werden, muss ich irgendwie eine Abschaltung bei gefüllter Blase erreichen. Tests ergaben, dass ein Membran-Ventil nicht in Frage kommt. Die Abschaltung würde zwar funktionieren, solange die Pumpe läuft. (da diese einen stärkeren Druck erzeugt.) Danach ist nur noch der Druck der Blase da, der kleiner ist als der von der Pumpe und somit das Membran-Ventil wieder einschaltet. Man könnte somit  weiter einpumpen, zwar nur noch stückweise. Die Gefahr besteht im Überfüllen der Blase, die dann platzen könnte.
Das Abschalten kann man nur mechanisch erreichen, indem die Blase einen Mikro-Schalter betätigt, der die Spannungsversorgung unterbricht.
Stand 6. Juni 2000
Nachdem ca. 3 kg Ballast fehlt, habe ich mich entschlossen, Gewichte zu giessen. Diese werden im Rumpf unten zwischen den Spanten eingelegt. Dazu fertigte ich mir aus Alu-Blech eine Form. Diese wird je nach Einbau-Lage hoch oder niedrig gegossen.
Diese Rund-Teile liegen unter dem Accu-Boden, bzw. unter den Zahnradpumpen. Aus Platzgründen bog ich für ganz hinten der Rumpfform entsprechend eine Bleiplatte mit ca. 3 mm. Darüber ist nämlich die Tauchblase.
Diese einzelnen Segmente können jederzeit entfernt werden . Gesamt-Gewichte ca. 4 kg. Ballast. Zusätzlich ist mittschiffs noch ein Gewicht von 1,5 kg und ein Lichtaccu 12 V/1 Ah untergebracht.

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