Baubericht Modell  "Puma" 

Geändert am 24. 5. 2009;

Da ich in letzter mehrere Anfragen per Email erhalten habe, entschloß ich mich, diesen Baubericht

dementsprechend abzuändern. 

Alle  bisher gestellten Fragen sind bereits im gesamten Beitrag beantwortet. 

 

Als erstes habe ich mir die "Wanne" und die beiden "Trittbretter" gemacht.

Beides besteht aus 1 mm-Sperrholz. Die "Trittbretter" haben aussen eine umlaufende 

Verstärkung, an welcher später die Schürze angeschraubt wird.  

 

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Die Maße der Wanne: 

Breite : 16 cm

Länge am Boden: 50 cm

Länge oben: ca. 58 cm.

Höhe: 6 cm

 

An dieser Stelle:  die Schürze aus Latex wurde aufgegeben, da diese sich da wo sie angeschraubt

wurde, aufgelöst hat. ( eine chemische Reaktion mit den Schrauben)  Ein Reparieren ging nicht.

Also habe ich eine neue gemacht. Dieses Mal aus Stoff, d. h. aus Regenpellerine. Eine ehemalige

Schutzhaube meines Motorrollers mußte herhalten.

Für Bug und Heck habe ich dann eine neue zweigeteilte Form gemacht. Von der  Mitte zur Seite hin

ist sie leicht konisch, da sonst die Hülle nicht abgezogen werden kann. Die ehemalige Latexschürze 

ist ja Gummi und gab nach. 

Das Gesasmtprinzip blieb aber gleich. Nur die Kurven mußten aus lauter einzelnen Stückchen

hergestellt werden. Geklebt ist alles mit Pattex. 

Am einfachsten waren die Seitenteile, da ist die Form ein einfaches Rohr mit 50mm Durchmesser. 

Eine weitere Änderung ist, daß die Schürze (eigentlich ein geschlossener Schlauch) keine Luftauslässe nach

unten hat und keine Finger drunter sind. 

Das Fahrverhalten auf dem Wasser mit der alten Schürze ergab, daß die Finger bremsten.

Mit der neuen hoffte ich, daß das Modell auf dem Wasser gleiten würde. Stattdessen schob es nur

eine Bugwelle vor sich her und kam nicht auf Geschwindigkeit. 

Meine Erkenntnis ist, daß vermutlich die Hubluft nicht ausreicht.

Auf festem Untergrund gab es keine Probleme.

 

          großes Bild

 

Linkes Bild: Bug- und Heck-Form, zweigeteilt               Recht: alles zu einem Schlauch zusammengeklebt.         

An der Oberkante habe ich aus dem Stoff  ein Winkelprofil angeklebt, mit dem es am umlaufenden Rand

 des Modelles angeschraubt wird.

 

       

die neuen Formteile

 

Die Formen habe ich aus "Efaplast" von der Firma Eberhard Faber gefertigt. Das ist ein Material aus

vermutlich Terracotta und läßt sich leicht formen. Das bekommt man in einem bekannten Baumarkt. 

Zum Trocknen kann man einen Föhn benutzen. Anschließend kann man es mit Feile und Schleifpapier 

bearbeiten. 

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Der Antrieb

Nun ist es an der Zeit, sich um den Auftrieb und Antrieb zu kümmern.

Die Düsen haben einen Durchmesser von 13,5 cm. 

An dieser Stelle Dank an meinen Modellbaufreund Helmut, der mir die Ringe zusammengebaut und gewalzt hat. 

Die Propeller sind von der Fa. Ramoser. Links- und rechtsdrehend.

Als Motore kommen etwa Hacker B40 in Frage. Genaueres muß erst noch probiert werden. 

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