Der Bau

Die PP-Platte wurde unten hohl ausgearbeitet, um einen Luftraum für die darunter liegende Zwischenplatte zu schaffen. Diese ist mit Abstandhalter befestigt.

In der Mitte der PP-Platte ist die Öffnung für den Motor und Impeller. Die darunter liegende Zwischenplatte ist auch ausgeschnitten. Darüber ist ein Hohlkegel geklebt. Dieser muß dafür sorgen, daß die Luft vom Impeller auf die Zwischenplatte und in dem Zwischenraum nach außen geführt wird.

Gleichzeitig hat der Kegel ein paar Öffnungen, sodaß ein Teil der Luft direkt unter den Rumpf geblasen wird. Die Hauptluft wird in die Schürze und in die Finger geblasen. Damit erhält das Modell Stabilität.

 

 

 

Danach habe ich das Loch für den Hubmotor ausgeschnitten. Das Luftrohr (Düse kann man hier nicht sagen) habe ich aus Papier hergestellt. Dazu brauchte ich eine Rundkörper von 94 mm Aussendurchmesser. Ein altes Konservenglas hatte die geeigneten Maße. Zuerst wickelte ich 2 Lagen Papier lose um das Glas, nur mit Klebestreifen zusammengeklebt. Danach wurden Papierstreifen mit Ponal solange aufgetragen, bis die gewünschte Stärke erreicht war. Dann wurde das Glas zerbrochen und der Ring war fertig.

Nun wurde der Stator vom Impeller in das Rohr geklebt. Der Impeller und Stator sind von der Fa. Schwertfeger. Im Bild auf der vorhergehenden Seite läuft der Motor bereits.  Mit nur 4,8 Volt hob das Ding schon ab. Für das spätere komplette Modell reicht das aber nicht.

Der nächste Arbeitsgang war dann die Schubdüse für den "Antrieb". Hierbei verfuhr ich genauso mit dem Wickeln der Düse, nur brauchte ich einen wesentlich größeren Ring. Dafür mußte die Kaffeekanne herhalten. Hier mußte ich das Glas nicht zertrümmern (wäre ja schade und es gäbe keinen Kaffee mehr, den ich zwischendurch trank).

Da die Kanne glatt war, brauchte ich die Düse nur herunterschieben. Es kamen dann die Halterungen für die Ruder noch dran. Das Ganze wurde auf der Grundplatte  aufgesetzt.

Als nächstes wurden die Ausschnitte für die Accu-Kästen ausgeschnitten. Diese sind wegen dem Schwerpunkt etwas nach unten eingesetzt. Über den Kästen habe ich einen Deckel gesetzt, worauf die Fahrtregler und der Empfänger montiert sind.

 

Nachdem alles zusammengebaut war, konnte mit den Probefahrten begonnen werden. Bei den ersten Fahrten stellte ich fest, daß das Modell von oben bis unten voll Staub und Sand war. Zudem siehts auch so noch nicht gut aus. Es mußte noch eine Kabine darüber konstruiert werden.

 

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